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JAHRESBERICHT DES VORSTANDES FÜR DAS 13. GESCHÄFTSJAHR 2004


Der Vorstand traf sich im Berichtsjahr zu vier Sitzungen in Bern am 19. Februar, 13. Mai, 29. September und 7. Dezember.

Die Generalversammlung vom 10. Juni ergab folgende personellen Veränderungen: Anstelle des zurück-tretenden Präsidenten Urs Saxer wurde Gret Haller zur Präsidentin gewählt sowie Stephan Trechsel als neues Vorstandsmitglied, beide für die Amtsdauer 2004 - 2007. Für die selbe Amstdauer wurden Hans-Peter Gasser, Philippe Huber, Rainer J. Schweizer (Vizepräsident) und Martin Philipp Wyss, wiederge-wählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder Samantha Besson, Christine Breining-Kaufmann, Bertil Cottier (Vizepräsident), Regula Kägi-Diener, Eliane Menghetti sowie Christoph Spenlé befinden sich in der Amts-dauer 2003 - 2006.

Seit der Generalversammlung besteht der Vorstand aus 12 Mitgliedern.

Veranstaltungen

Die 13. ordentliche Generalversammlung fand am 10. Juni 2004 in Bern statt.

Am 10. Juni 2004 wurde in Bern eine Tagung zu den Themen „Unsichtbare Kontrolle des öffentlichen Raums sowie privater und geschäftlicher Räume“ und „Frauen- und Kinderhandel in der Schweiz“ durchgeführt. Es referierten Susanne Bertschi, Rechtsanwältin, Basel,, Katja Schurter, Kampagnenkoor-dinatorin, terre des hommes schweiz, Basel, Sebastien Vitali, lic. en droit, conseiller juridique, Eidgenös-sischer Datenschutzbeauftragter, Bern, Thomas Weibel, SBB, Bereich öffentliche Sicherheit, Bern, sowie Doro Winkler, FIZ (Fraueninformationszentrum für Frauen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa), Zürich.

Mobilisierung von Studierenden / Veranstaltungen an Universitäten

Der Vorstand hat beschlossen, zur Mobilisierung von Studierenden in einem Zeitraum von etwa zwei Jahren Veranstaltungen an allen Rechtsfakultäten der Schweiz durchzuführen.

Eine erste solche Veranstaltung hat am 27. April 2005 um 8.15 Uhr an der Universität Fribourg stattgefun-den. ICJ-Generalsekretär Nicolas Howen referierte über die internationale Terrorismusbekämpfung und die Menschrechte (französisch), die Präsidentin stellte kurz die Sektion vor (deutsch), und der Anlass wurde moderiert durch Samantha Besson. Seitens der Sektion wurde ein mehrsprachiges Faltblatt abge-geben, welches auch eine Beitrittserklärung enthielt sowie eine Information über die Möglichkeit, im Sek-retariat der ICJ in Genf Praktika zu absolvieren.

Die nächste Veranstaltung ist an der Universität Zürich geplant.

Internationale Kontakte

Die Präsidentin hat an der ICJ-Zweijahreskonferenz teilgenommen, welche vom 27. - 29. August 2004 in Berlin stattfand und sich mit dem Thema Terrorismusbekämpfung und Menschrechte befasste. Ein von Martin Wyss erarbeitetes Papier mit einer Übersicht über die in der Schweiz geltenden Anti-Terrorismus-Bestimmungen lag an der Konferenz auf. Im weiteren besuchte die Präsidentin auf Einladung der deut-schen Sektion deren Jahrestagung in Bamberg, vom 12. bis 14.November 2004. Die inzwischen vertief-ten Kontakte zwischen den beiden Sektionen haben das Projekt entstehen lassen, in der ersten Hälfte des Jahres 2006 eine gemeinsame Tagung der beiden Sektion in Basel durchzuführen.

Eine Kontaktaufnahme erfolgte auch mit der österreichischer Sektion

Vernehmlassungen

Der Vorstand hat die Möglichkeiten der Sektion diskutiert, sich an Vernehmlassungen zu beteiligen. Dies soll grundsätzlich nur dann geschehen, wenn es sich um eigentliche Kernfragen gemäss der statutari-schen Zielsetzungen der ICJ und der Schweizerisch Sektion geht.

Im Sinne einer ersten Umsetzung dieses Vorhabens ist im Rahmen der Vernehmlassungen zum Zwangs-anwendungsgesetz am 28.Februar 2005 eine kurze Eingabe an das Bundesamt für Justiz gemacht wor-den, in welcher die Verwendung von Elektroschockgeräten abgelehnt wurde.

Oeffentlichkeitsarbeit

Der Vorstand bemühte sich, in verschiedenen Zeitungen in der Deutsch- und Westschweiz zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2004 Beiträge zu plazieren, mit dem thematischen Schwergewicht der Schlusserklärung der ICJ-Zweijahreskonferenz in Berlin zum Thema Terrorismusbekämpfung und Menschenrechte.

Ein diesbezüglicher Artikel von Samantha Besson ist am 10.Dezember 2004 an prominenter Stelle in der Tribune de Genève erschienen.

Sekretariat

Augrund einer kritischen Bemerkung der Revision zur Jahresrechnung betreffend die Kosten der Proto-kollführung in den Vorstandssitzungen hat der Vorstand die Situation überprüft. Im September hat der Vorstand beschlossen, die Protokollführung inskünftig aus den eigenen Reihen zu bestreiten, wobei sich Regula Kägi-Diener und Martin Wyss grundsätzlich zur Verfügung stellten. Für das Europa Institut Zürich (EIZ) ergab dies eine neue Situation, weshalb es eine neuen Vorschlag für die Entschädigung der Sekre-tariatsführung unterbreitete. Der Vorstand holte eine Gegenofferte ein und entschied sich schliesslich, die Sekretariatsführung dem Anwaltsbüro Hälg&Kägi-Diener in St.Gallen unter der Leitung von Regula Kägi-Diener zu übertragen. Der Rechnungsabschluss für das Berichtsjahr ist noch vom EIZ geleistet worden. Der Vorstand spricht dem EIZ seinen Dank aus für die Geschäftsführung in den vergangenen Jahren.

Website

In der ersten Hälfte 2005 soll gemäss Auskunft des Sekretariates der ICJ in Genf ein Projekt realisiert werden, das den Sektionen auf der Website der ICJ Platz für eine eigene Website zur Verfügung stellt, die vom Webmaster der ICJ in Genf betreut wird. Es sind Gespräche im Gange, wie diese Möglichkeit für die Schweizer Sektion genutzt werden könnte.

Bern, 1. Juni 2005
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